Periphere Nervenchirurgie

WIR SIND IHRE EXPERTEN FÜR PERIPHERE NERVENSCHÄDEN

Periphere Nerven sind jene Nerven, die außerhalb des Zentralnervensystems (Gehirns und Rückenmark) liegen und zu den Organen und Gliedmaßen des Körpers führen. Sie übertragen Informationen vom Gehirn zu den Muskeln und von allen Zielorganen wie Muskeln und viele sensorische Rezeptoren (Tastkörperchen, Schmerzrezeptoren...) zum Gehirn.

Bei einer Verletzung der peripheren Nerven kann es zu Störungen in der Funktion dieser Nerven kommen, was zu Beeinträchtigungen der Motorik und/oder der Sensibilität und/oder zu Schmerzen führen kann.

Wir sind spezialisiert auf die Diagnose und Behandlung von Nervenverletzungen. Unser Ziel ist es, Ihnen die bestmögliche Behandlung zukommen zu lassen, die maximal mögliche funktionelle Wiederherstellung zu erreichen und Ihnen so bei der Bewältigung bzw. Minimierung Ihrer Beschwerden zu helfen.

DAS  ERWARTET SIE BEI UNS

Spezialisiertes chirurgisches Team

Spezialisiertes chirurgisches Team

Spezialisiertes chirurgisches Team

Ein über viele Jahre erfahrenes, spezialisiertes chirurgisches Team.

Umfassendes Behandlungskonzept

Umfassendes Behandlungskonzept

Umfassendes Behandlungskonzept

Unser Behandlungskonzept basiert auf dem Wissen und der jahrzehntelangen Erfahrung von Prof. Hanno Millesi. Wir entwickeln diese operativen Strategien laufend anhand der neuesten wissenschaftlichen Forschungserkenntnisse weiter

Teil der Wiener Privatklinik

Teil der Wiener Privatklinik

Teil der Wiener Privatklinik

Als Teil der Wiener Privatklinik verfügen wir über die modernste Ausstattung.

Dolmetscher

Dolmetscher

Dolmetscher

Bei Bedarf organisieren wir erfahrene Dolmetscher.

Rundum Betreuung

Rundum Betreuung

Rundum Betreuung

Sie werden rundum betreut – von der Anfrage bis zum Verlassen der Klinik nach Ihrer Behandlung. Alle notwendigen Untersuchungen und Behandlungen – konservativ und operativ – erfolgen in der Klinik.

Unterstützung nach der Behandlung

Unterstützung nach der Behandlung

Unterstützung nach der Behandlung

Wir unterstützen Sie auch nach der Behandlung und begleiten Sie während der Zeit der Nachsorge, der Regeneration und Bewegungstherapie.

Kompetentes und wohlfühl Ambiente

Kompetentes und wohlfühl Ambiente

Kompetentes und wohlfühl Ambiente

Wir legen Wert darauf, Ihnen ein Ambiente zu bieten, in dem Sie sich kompetent betreut und wohl fühlen.

In diesen Fällen kommt die periphere Nervenchirurgie zum Einsatz

Die periphere Nervenchirurgie umfasst sowohl chirurgische als auch nicht-operative Behandlungsverfahren. Unser Ziel ist es stets, Ihnen das bestmögliche Behandlungsergebnis zu ermöglichen. Daher nutzen wir alle effektiven Therapiemöglichkeiten, von mikrochirurgischen Operationsverfahren am beschädigten Nerv bis hin zu Nerventransplantationen und rekonstruktiver Nervenchirurgie. Wir bieten Ihnen Behandlungen in diesen Bereichen:

Periphere Nervenläsionen entstehen häufig Traumen (geschlossene und offene Verletzungen) oder durch Kompressionen, die durch anatomische Engstellen entstehen. Die Behandlung dieser Läsionen hängt von deren Schwere, dem Grad der Verletzung der Umgebung und dem Zeitfaktor (die Behandlung sollte optimalerweise innerhalb eines halben Jahres erfolgen) ab.

Abhängig vom segmentalen Nervendefekt kommen in der Chirurgie Nervennaht oder Nerventransplantation zum Einsatz. Falls kein oberer Nervenstumpf zur Verfügung steht, greifen wir zum Nervenfasertransfer. In speziellen Fällen werden alle Techniken miteinander kombiniert. Die Kombination geht so weit, dass wir Nervenoperationen mit rekonstruktiven Verfahren, wie Muskel-Sehnen-Transfer, in einer operativen Sitzung kombinieren.

Operative Eingriffe in diesen Bereichen führen in der Regel zu guten Ergebnissen, sofern diese zeitgerecht durchgeführt werden. Die Regeneration der Nervenfasern beträgt 1 mm pro Tag Maximalgeschwindigkeit, d. h. Nerven regenerieren langsam.

Der Plexus brachialis, das sogenannte Arm-Nervengeflecht, entsteht aus Nerven des Rückenmarks, aus dem sich die peripheren Nerven bilden. Bei Verletzungen des Plexus brachialis kann es zu unterschiedlichen Schweregraden von Lähmungen, Sensibilitätsstörungen und/oder Schmerzen des Arm-Schulter-Bereichs kommen.

Die Behandlung erfolgt vorerst konservativ, z. B. mit physikalischer und Strom-Therapie, sofern kein Abriss bzw. Ausriss aus dem Rückenmark diagnostiziert worden ist. Kommt es binnen drei bis sechs Monaten zu keiner Regeneration, so ist ein chirurgischer Eingriff notwendig. Die Chancen auf eine Heilung sind extrem abhängig vom Schweregrad der Verletzung.

Die Nerven der oberen Extremitäten formen sich aus dem Arm-Nervengeflecht (Plexus brachialis). Die wesentlichen Nervenstämme sind der Nervus suprascapularis, der Nervus axillaris und der Nervus musculocutaneus, der Nervus radialis, Nervus medianus und der Nervus ulnaris.

Der Plexus lumbosacralis formt sich aus den Rückenmarkswurzeln des unteren Rückenmarks. Aus dem Plexus lumbosacralis formen sich alle peripheren Nerven der unteren Extremitäten. Bei Verletzungen des Plexus lumbosacralis kann es zu unterschiedlichen Schweregraden von Lähmungen, Sensibilitätsstörungen und/oder Schmerzen der Beine kommen.

Behandelt werden Verletzungen des Plexus lumbosacralis zunächst konservativ: Wenn kein Abriss bzw. kein Ausriss aus dem Rückenmark vorliegt, mit physikalischer und Strom-Therapie. Wenn innerhalb von drei bis sechs Monaten keine Regeneration erfolgt, ist eine Operation notwendig. Die Chancen auf eine Heilung sind extrem abhängig vom Schweregrad der Verletzung.

Die unteren Extremitäten umfassen das Becken, die Oberschenkel, die Knie und die Unterschenkel sowie die Füße. Das operative Behandlungsspektrum reicht hier von einfachen Wurzelresektionen über komplexe Tumorentfernungen bis hin zu Revisionen chirurgischer Verletzungsfolgen.

Einige Patienten, die an einer peripheren Nervenverletzung leiden, können Komplikationen entwickeln, die eine weitere Operation erforderlich machen. Dazu gehören vor allem Narbenbildungen, die die Regeneration behindern oder beeinträchtigen und zu einer vollständigen narbigen Veränderung eines Nervensegments führen können. Wir führen folgende Behandlungen durch:

  • Mikrochirurgische Neurolyse und Dekompression eines peripheren Nervs
  • Wiederherstellung des Gleitvermögens peripherer Nerven mittels spezieller Gleitgewebe-Lappen
  • Nerventransplantation zur Wiederherstellung der Nervenkontinuität
  • Nervenfasertransfer
  • Wiederherstellung der Funktion durch multiplen Sehnen- und Muskeltransfer
  • Wiederherstellung der Muskelbalance
  • Arthrolyse (Lösung von Gelenksverklebungen)
  • Tenolyse (Lösung von Sehnenverklebungen)
  • Gelenksversteifungen zur Verbesserung der globalen Funktion
  • Rekonstruktive Chirurgie, Hauttransplantation und Gewebetransfer

Irritationen der peripheren Nerven (spontan verursacht oder nach einer Operation oder Verletzung) sind häufig die Ursache für neuropathische Schmerzen, die in das Krankheitsbild des sogenannten chronischen Schmerzsyndroms übergehen können.

Die üblichen Symptome einer Nervenirritation sind Sensibilitätsstörungen wie Brennen, elektrisierende Schmerzen, Missempfindungen und Schmerzen bei Reizen, die im Normalfall nicht als unangenehm empfunden werden. In einigen Fällen kann die Irritation auch zu einem Gefühl von Schwere oder Taubheit führen. Diese Symptome sind auf das Versorgungsgebiet des betroffenen Nervs beschränkt.

Falls die Beschwerden über dieses Gebiet hinausgehen und zusätzliche Symptome, wie Schwellungen, veränderte Hauttemperatur und -farbe sowie sehr starke Schmerzen auftreten, kann es sich um ein Chronisch Regionales Schmerzsyndrom (CRPS) handeln. Die Behandlung einer Nervenirritation hängt davon ab, ob eine chirurgisch sanierbare Situation am Nerv vorliegt.

Um das festzustellen, führen wir eine genaue klinische Untersuchung, eine hochauflösende Nerven-Ultraschall-Untersuchung, evtl. ein Neuro-MRT (Magnetresonanz-Tomographie) und wiederholte lokale Blockaden der Nerven durch. In nahezu allen Fällen empfehlen wir eine zur Operation begleitende medikamentöse Behandlung.

Ist keine Operation möglich, erfolgt die Behandlung rein medikamentös oder mit Nervenstimulatoren bzw. Rückenmarksstimulatoren.

Bei Kompressionssyndromen peripherer Nerven kommt es zur Einklemmung eines peripheren Nervs (eingeklemmter Nerv) an einer anatomischen Engstelle, z. B. am Karpalkanal (Karpaltunnelsyndrom KTS) oder am Kubitaltunnel (Kubitaltunnelsyndrom).

Dadurch können verschiedene Funktionsausfälle und/oder Schmerzen des betroffenen Nervs entstehen. Kompressionssyndrome peripherer Nerven können an jedem Abschnitt des peripheren Nervensystems auftreten, am häufigsten jedoch an den Armen und Beinen. Wir behandeln:

  • Medianus-Nerven Kompressionssyndrome, wie Karpaltunnelsyndrom (KTS) oder Pronator-teres-Syndrom
  • Ulnaris-Nerven Kompressionssyndrome, wie Syndrom der Loge de Guyon oder Sulcus nervi ulnaris Syndrom (Kubitaltunnelsyndrom)
  • Radialis-Nerven Kompressionssyndrome, wie Supinator-Syndrom
  • Suprascapularis-Syndrom
  • Thoracic-outlet-Syndrom (TOS)
  • Tarsaltunnelsyndrom (TTS)
  • Meralgia paraesthetica
  • Andere

Kommt es nach einem Trauma für mehr als sechs Stunden zu einer kritischen Minderdurchblutung des gesamten Armes oder des Unterarmes bzw. der Hand, sterben die Muskeln ab und vernarben. Mit dieser Vernarbung kommt es zur Kontraktur der Muskeln mit Fehlstellungen der Gelenke.

Man spricht von der sog. Volkmann’schen Kontraktur. Die Behandlung umfasst die Lösung der Kontraktur inkl. Tenolysen, Arthrolysen und Muskel-Sehnen-Transfers inkl. freier Muskel-Sehnen-Transfers.

Die spastische Paralyse ist eine krampfartige Lähmung, die durch eine Schädigung des zentralen Nervensystems verursacht wird. Die Symptome umfassen Muskelkrämpfe, Gelenksteifigkeit und Bewegungsstörungen. Spastische Paralysen können an einem oder beiden Seiten des Körpers auftreten und sind in der Regel dauerhaft.

Die Behandlung der spastischen Paralysen konzentriert sich auf die Linderung der Symptome und die Verbesserung der Funktion. Konservative Maßnahmen, wie physikalische Therapien und Botoxinjektionen, sind die häufigsten Therapien. Muskel-Sehnen-Verlagerungen, Sehnen-Verlängerungen und sog. Hyperselektive Neurotomien (Nervendurchtrennungen) können eine signifikante Besserung der Symptome bewirken.

Periphere Nerventumore (PNT) sind eine seltene Gruppe von Tumoren, die aus den Zellen des peripheren Nervensystems (PNS) heraus auftreten. Die meisten dieser Tumore sind gutartig, aber einige können bösartig sein. Die Behandlung von PNT hängt vom Typ des Tumors und seiner Lage ab.

In vielen Fällen kann eine Operation dazu führen, dass der Tumor vollständig entfernt wird. Wenn der Tumor bösartig ist oder nicht vollständig entfernt werden kann, kann auch eine Strahlentherapie oder Chemotherapie erforderlich sein.

Einer der häufigsten Nerventumoren ist das sog. Schwannom. Dies ist ein langsam wachsender Tumor der Schwann’schen Zellen, der fast immer von einem sensiblen Teil des Nervs ausgeht. Wir entfernen nur dieses tumortragende Segment bei Erhalt der nicht betroffenen Anteile des Nervs. Damit wird die Funktion des Nervs erhalten.

Manche Krankheitsbilder, etwa angeborene Muskel- oder Nervenerkrankungen, führen zu Gelenkversteifungen und Fehlstellungen, die zu einer signifikanten Funktionseinschränkung führen. Durch die Herstellung eines neuen Muskel-Sehnen-Gleichgewichts nach Lösung der Kontraktur können wir in unserer Klinik die Funktion der betroffenen Extremität verbessern.

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So erfolgt die Diagnose


Periphere Nervenschädigungen werden durch eine sorgfältige klinische Untersuchung, eine elektrophysiologische Untersuchung, einen hochauflösenden Ultraschall und evtl. eine Neuro-MRT-Untersuchung diagnostiziert. Wichtig ist, den klinischen Verlauf zu beobachten, um die Notwendigkeit einer Nervenchirurgie bestmöglich zu evaluieren. Wichtige Zeitpunkte bei geschlossenen Verletzungen ohne nachgewiesene Durchtrennung sind drei und sechs Monate nach dem Trauma.

UNTER DIESEN VORAUSSETZUNGEN KÖNNEN WIR IHNEN HELFEN

- Bei jeder peripheren Nervenverletzung, speziell bei Plexus brachialis Verletzungen.

- Bei Folgezuständen nach Trauma oder Nervenverletzung.

- Bei nachgewiesenen Nerventumoren.

- Bei spastischen Extremitäten.

- In speziellen Fällen von Muskel-Nerven-Erkrankungen, z. B. Marie-Charcot-Tooth-Syndrom.

IHR WEG ZU UNS

IST DER WEG ZU
IHRER NEUEN
GESUNDHEIT

1. ERSTORDINATION
Fragebogen ausfüllen und Erstordinationstermin wahrnehmen. Dadurch erhalten wir Informationen über Ihre Beschwerden und Ihre medizinische Vorgeschichte. Im Rahmen der Erstordination erstellen wir die Diagnose und besprechen die Behandlungsoptionen mit Ihnen.

2. BEHANDLUNG
Wir wählen die für Sie optimale Behandlung. Ziel ist es, bestmögliche Ergebnisse für Sie zu erzielen und Ihnen so bei der Bewältigung bzw. Minimierung Ihrer Beschwerden zu helfen.

3. NACHSORGE
Nach der Behandlung in der Klinik kümmern wir uns um die notwendige Nachsorge. Dazu gehören Bewegungs- und physikalische Therapien genauso wie das Wundmanagement und Kontrolluntersuchungen

VORANAMNESE FRAGEBOGEN

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Zum Fragebogen

Falls Sie betreffend Ihrer körperlichen Beschwerden bereits einen langen Krankheits-Verlauf hinter sich haben, bitten wir Sie unseren kostenfreien Fragebogen auszufüllen. Durch Ihre Antworten erhalten wir Informationen über Ihre Beschwerden und Ihre medizinische Vorgeschichte. Das hilft uns bei der Vorbereitung Ihres Erstordinationstermins, bei der Erstellung Ihrer Diagnose und bei der Wahl der passenden Therapie.

FAQ

DIE HÄUFIGSTEN FRAGEN UNSERER PATIENTEN ZUSAMMENGEFASST.

Die periphere Nervenchirurgie wird zur Behandlung von Erkrankungen des peripheren Nervensystems eingesetzt. Dieses System besteht aus den Nerven, die vom Rückenmark und dem Gehirn zu den verschiedenen Körperteilen verlaufen. Die meisten Erkrankungen des peripheren Nervensystems sind durch Schäden an den Nerven selbst oder an den Strukturen, die sie umgeben, bedingt.

Einige der häufigsten Erkrankungen, die mit peripherer Nervenchirurgie behandelt werden, sind Nervenschäden durch Verletzungen, durch Tumore, durch Irritationen oder Kompressionen.

Nach einer Neurolyse machen unsere Patienten eine sofortige, abgesicherte Bewegungstherapie, die in den folgenden drei Wochen langsam gesteigert wird. Nach sechs Wochen erfolgt in der Regel die vollständige Freigabe.

Haben wir bei einem Patienten einen Gleitgewebelappen zur Einhüllung des Nervs durchgeführt, durchläuft dieser nach der Operation eine beschränkte Bewegungstherapie mit Schienen.

Bei einer geplanten Nerventransplantation bereiten wir den Patienten bereits auf die Zeit nach der Operation vor: Mit einer physikalischen Therapie zum Erhalt der Sehnen- und Gelenksbeweglichkeit und mit dem Anlegen von Schienensystemen zum Schutz der Muskeln vor Überdehnung. Zusätzliche wird eine elektrische Muskelstimulation durchgeführt.

Nach der Operation wird der Patient für fünf bis sieben Tage immobilisiert. Anschließend erfolgen leichte Bewegungsübungen (passiv oder aktiv). Nach drei Wochen erfolgt eine zunehmende passive bzw. aktive Beweglichkeit. Nach sechs Wochen haben die Patienten in der Regel einen vollständig freien Bewegungsrahmen erreicht. Dann werden die physikalischen Maßnahmen inkl. Muskelstimulation neuerlich vollständig aufgenommen.

Bei Muskel-Sehnen-Chirurgie werden die Patienten von uns für meist sechs Wochen immobilisiert, u. z. mit Gips oder Polstersystemen bzw. Schienensystemen. Währenddessen und danach wird bereits eine Übungsbehandlung durchgeführt, die den funktionellen Umbau des Gehirns im Sinne der neuen Funktion des Muskels positiv beeinflusst. Darüber hinaus erfolgt eine weiterführende physikalische Therapie.

Bei einem Trauma des Plexus brachialis dauert die Behandlung drei bis fünf Jahre. Eine Nervenstammverletzung wird in einem Zeitraum von einem bis zwei Jahren behandelt. Bei geburtstraumatischen Plexus brachialis Verletzungen von Kindern erfolgt die Behandlung so lange, bis das Wachstum des Kindes beendet ist.

Viele Menschen leiden an chronischen Nervenschmerzen, auch bekannt als neuropathische Schmerzen. Diese Schmerzen können entweder durch eine Verletzung oder eine Krankheit des Nervensystems verursacht werden.

Kann eine chirurgisch sanierbare Ursache für einen Nervenschmerz nachgewiesen werden, wie zum Beispiel eine Nervenkompression durch Narbengewebe, so kann eine entsprechende Operation zu einer Besserung führen. Es gibt verschiedene konservative Behandlungsmöglichkeiten für neuropathische Schmerzen, einschließlich Schmerzmittel, Physiotherapie, Akupunktur und lokale Nervenblockaden.

Vorbeugende Maßnahmen sind in der Regel nicht möglich, da den Nervenschmerzen zumeist eine Irritation des Nervs zugrunde liegt, die durch eine Verletzung oder eine Operation entstanden ist.