Handchirurgie

Schmerzfreiheit und optimale Funktion für das wichtigste Werkzeug des Menschen

Im Bereich der Handchirurgie behandeln wir Verletzungen und Fehlbildungen an der Hand sowie am Unterarm. Dazu gehören auch die Sehnenscheiden und Bänder. Die Hand besteht aus mehr als 20 Knochen, 30 Gelenken und unzähligen Sehnen, Bändern und Muskeln.

Sie ist das komplexeste Instrument des Menschen und eines der wichtigsten – im Alltag ist es notwendig, dass sie möglichst optimal funktioniert. Einige Erkrankungen oder Verletzungen erfordern einen operativen Eingriff, um die Hand wieder in ihre ursprüngliche Form zu bringen oder ihr zumindest eine möglichst gute Funktion zurückzugeben.

Wir sind spezialisiert auf die Diagnose und Behandlung von Erkrankungen einer Vielzahl von Problemen an der Hand und am Unterarm. Unser Ziel ist es, Ihnen die bestmögliche Behandlung zukommen zu lassen, die maximal mögliche funktionelle Wiederherstellung zu erreichen und Ihnen so bei der Bewältigung bzw. Minimierung Ihrer Beschwerden zu helfen.

DAS  ERWARTET SIE BEI UNS

Spezialisiertes chirurgisches Team

Spezialisiertes chirurgisches Team

Spezialisiertes chirurgisches Team

Ein über viele Jahre erfahrenes, spezialisiertes chirurgisches Team.

Umfassendes Behandlungskonzept

Umfassendes Behandlungskonzept

Umfassendes Behandlungskonzept

Unser Behandlungskonzept basiert auf dem Wissen und der jahrzehntelangen Erfahrung von Prof. Hanno Millesi. Wir entwickeln diese operativen Strategien laufend anhand der neuesten wissenschaftlichen Forschungserkenntnisse weiter

Teil der Wiener Privatklinik

Teil der Wiener Privatklinik

Teil der Wiener Privatklinik

Als Teil der Wiener Privatklinik verfügen wir über die modernste Ausstattung.

Dolmetscher

Dolmetscher

Dolmetscher

Bei Bedarf organisieren wir erfahrene Dolmetscher.

Rundum Betreuung

Rundum Betreuung

Rundum Betreuung

Sie werden rundum betreut – von der Anfrage bis zum Verlassen der Klinik nach Ihrer Behandlung. Alle notwendigen Untersuchungen und Behandlungen – konservativ und operativ – erfolgen in der Klinik.

Unterstützung nach der Behandlung

Unterstützung nach der Behandlung

Unterstützung nach der Behandlung

Wir unterstützen Sie auch nach der Behandlung und begleiten Sie während der Zeit der Nachsorge, der Regeneration und Bewegungstherapie.

Kompetentes und wohlfühl Ambiente

Kompetentes und wohlfühl Ambiente

Kompetentes und wohlfühl Ambiente

Wir legen Wert darauf, Ihnen ein Ambiente zu bieten, in dem Sie sich kompetent betreut und wohl fühlen.

VERLETZUNGEN/ ERKRANKUNGEN DER HANDCHIRURGIE

Unsere Hände werden im Alltag stark beansprucht. Zudem führt die steigende Lebenserwartung dazu, dass auch ältere Menschen lange Zeit arbeitstätig bleiben möchten oder müssen. Gleichzeitig kommt es häufig zu Unfällen, in denen auch die Hände verletzt werden. Die Handchirurgie behandelt daher ein breites Feld an Erkrankungen und Verletzungen. Dazu gehören:

Das Karpaltunnelsyndrom ist eine der häufigsten Ursachen für Handgelenkschmerzen und die häufigste Erkrankung des peripheren Nervensystems. Es wird durch einen verengten Nerv im Handgelenk verursacht.

Der Nerv wird durch den Karpaltunnel, das ist ein enger Raum im Handgelenk, gequetscht. Zu Symptomen kommt es, wenn dabei der Nerv gereizt oder geschädigt wird. Sie reichen von leichtem Kribbeln und Schmerzen in den ersten drei Fingern bis hin zu starken Schmerzen, Taubheitsgefühl und Kraftlosigkeit der Finger. In schweren Fällen führt das Karpaltunnelsyndrom zu bleibenden Schäden.

Am häufigsten tritt das Karpaltunnelsyndrom bei Menschen zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr auf, kann aber auch jüngere oder ältere Menschen betreffen. Frauen leiden häufiger am Karpaltunnelsyndrom als Männer.

 

Darunter versteht man die Kompression des Nervus ulnaris im Kubitaltunnel des Ellbogengelenks. Die Behandlung umfasst die Spaltung des Daches des Kubitaltunnels bis hin zur Vorverlagerung des Nervs. In einzelnen Fällen wird die sog. Epikondylektomie durchgeführt.

Das ist ein Kompressionssyndrom des Nervus ulnaris am Handgelenk. Hier wird das Dach der Guyon’schen Loge gespalten.

Die Dupuytren'sche Kontraktur ist eine Erkrankung des speziellen beugeseitigen Bandsystems der Hand, bei der sich knotige Strangsysteme bilden, die sich verkürzen und dadurch zu Beugekontrakturen der Finger führen.

Die betroffenen Finger können nicht mehr richtig bewegt werden. In schweren Fällen kann es zur vollständigen Versteifung des betroffenen Fingers kommen. Ist eine Operation notwendig, werden die knotigen Stränge entfernt, um so die Beweglichkeit der Finger wiederherzustellen.

Die Beugesehnen sind an den Fingern über spezielle Ring-Bandsysteme an den Knochen fixiert. Wenn die Ringbänder zu eng sind, können die Beugesehnen nicht mehr durch diese Kanäle gleiten und es kommt dadurch zum Phänomen des „springenden Fingers“.

Ursache ist meistens ein Trauma oder eine Verdickung des Ringbandes. Dies kann zu starken Schmerzen führen. In manchen Fällen ist ein chirurgischer Eingriff notwendig.

Dabei handelt es sich um kleine, gutartige Geschwülste, die meist am Handgelenk, an den Fingergelenken oder an den Sehnenscheiden auftreten. In manchen Fällen treten die Geschwülste so stark hervor, dass sie ein Problem für die Bewegung darstellen, Schmerzen erzeugen und daher operativ entfernt werden müssen.

Handgelenksganglien treten häufig auf und sind ein Ausdruck einer Schwäche des Bandsystems. Es bildet sich eine Ausstülpung der Handgelenkskapsel. Diese Ausstülpung zwängt sich zwischen den Bändern durch und bildet anschließend eine Zyste, die mit Gelenksschmiere gefüllt ist. Diese dickt sich ein und bildet eine geleeartige Flüssigkeit.

Je nachdem, ob ein Ventilmechanismus im Handgelenksganglionstiel vorhanden ist, füllt sich die Zyste mehr und mehr und das Ganglion „wächst“.

Die Arthrose ist eine degenerative Erkrankung der Gelenke, welche durch Abnutzungserscheinungen entsteht. Die Handchirurgie kann hier helfen, indem sie zerstörte Knorpel und andere Gewebe entfernt und die betroffenen Gelenke wiederherstellt. So können die Patienten wieder vollständig am Alltagsleben teilnehmen.

Nerven- und Sehnenverletzungen werden am häufigsten durch Unfälle verursacht. Chirurgische Behandlungsmöglichkeiten für Nerven- und Sehnenverletzungen umfassen die Wiederherstellung oder Neuorientierung der betroffenen Strukturen. In einigen Fällen kann auch eine Transplantation erforderlich sein.

Es gibt verschiedenste Formen von genetisch bedingten Fehlbildungen an der Hand, wie z. B. Syndaktylien (zwei Finger sind zusammengewachsen), Hypoplasien (verkleinerte Handanteile), Duplikaturen (zwei Daumen, zwei Finger) bis hin zu schwersten Fehlbildungen (z. B. Clubhand). Diese Probleme sind angeboren, können aber chirurgisch behandelt werden.

Tumore und Zysten kommen relativ häufig vor – sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern. Ist der Tumor bösartig, so muss er vollständig entfernt werden. Dies geschieht in der Regel mit einer Kombination aus chirurgischen Instrumenten und Lasern.

Die Behandlung von Lähmungen hängt von der Ursache ab. So kann es etwa durch die Verletzung des Gehirns oder durch Sauerstoffmangel während der Geburt zur spastischen zerebralen Parese kommen.

Je nach Ausprägungsgrad sind physikalische Maßnahmen, Botox-Injektionen, Operationen am peripheren Nervensystem, wie eine sog. hyperselektive Neurotomie in Kombination mit Muskel-Sehnen-Verlagerungen und Sehnenverlängerungsoperationen notwendig.

So erfolgt die Diagnose

Die Diagnostik erfolgt zunächst durch eine klinische Untersuchung. Zu den weiteren diagnostischen Maßnahmen gehören Röntgenaufnahmen, hochauflösende Ultraschalluntersuchungen, Kernspinresonanztomographien (MRT) oder auch Computertomographien (CT).

Je nach Befund besprechen wir dann die weiteren Behandlungsmöglichkeiten mit Ihnen.

Millesi Team Foto

Die Operation

 

Wir sind Spezialisten im Bereich der Handchirurgie und verfügen über umfangreiche Kenntnisse und Erfahrungen in der Diagnose, Behandlung und Nachsorge von Patienten mit Erkrankungen und Verletzungen der Hand und des Unterarmes. Wir nutzen modernste Operationstechniken, sodass Sie innerhalb weniger Wochen genesen und regenerieren können.

 

Nach der Operation begleiten wir Sie auch in der Zeit der Nachsorge und bei evtl. notwendigen Rehabilitationsmaßnahmen und Handtherapie (Ergotherapie). Wir arbeiten einen individuellen Therapieplan für Sie aus und kontrollieren den Heilungsverlauf.

IHR WEG ZU UNS

IST DER WEG ZU
IHRER NEUEN
GESUNDHEIT

1. ERSTORDINATION
Fragebogen ausfüllen und Erstordinationstermin wahrnehmen. Dadurch erhalten wir Informationen über Ihre Beschwerden und Ihre medizinische Vorgeschichte. Im Rahmen der Erstordination erstellen wir die Diagnose und besprechen die Behandlungsoptionen mit Ihnen.

2. BEHANDLUNG
Wir wählen die für Sie optimale Behandlung. Ziel ist es, bestmögliche Ergebnisse für Sie zu erzielen und Ihnen so bei der Bewältigung bzw. Minimierung Ihrer Beschwerden zu helfen.

3. NACHSORGE
Nach der Behandlung in der Klinik kümmern wir uns um die notwendige Nachsorge. Dazu gehören Bewegungs- und physikalische Therapien genauso wie das Wundmanagement und Kontrolluntersuchungen

VORANAMNESE FRAGEBOGEN

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Zum Fragebogen

Falls Sie betreffend Ihrer körperlichen Beschwerden bereits einen langen Krankheits-Verlauf hinter sich haben, bitten wir Sie unseren kostenfreien Fragebogen auszufüllen. Durch Ihre Antworten erhalten wir Informationen über Ihre Beschwerden und Ihre medizinische Vorgeschichte. Das hilft uns bei der Vorbereitung Ihres Erstordinationstermins, bei der Erstellung Ihrer Diagnose und bei der Wahl der passenden Therapie.

FAQ

DIE HÄUFIGSTEN FRAGEN UNSERER PATIENTEN ZUSAMMENGEFASST.

Die Patienten erhalten eine immobilisierende Schiene für fünf Tage. Nach zehn bis 14 Tagen wird die Naht entfernt. Dann erfolgt eine langsame Mobilisierung für drei Wochen. Die Vollbelastung ist in der Regel nach sechs Wochen möglich.

Die Patienten erhalten für zwei bis drei Wochen eine Schiene. Nach zehn bis 14 Tagen erfolgt die Nahtentfernung.

Die Patienten erhalten eine Schienenbehandlung für ca. eine Woche. Nach zehn bis 14 Tagen entfernen wir die Naht.

Wir sind zertifizierte Handchirurgen. Zertifizierte Handchirurgen müssen eine Ausbildung durchlaufen mit einem speziellen Operationskatalog. In Österreich ist dies eine zusätzliche chirurgische Spezialisierung.